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Heißa Kathreinerle
  
1. Heißa, Kathreinerle, schnür dir die Schuh!
    Schürz dir dein Röckele, gönn dir nicht Ruh!
    Didl dudl dadl schrum schrum schrum,
    geht schon der Hopser um:
    Heißa, Kathreinerle, frisch immer zu!

2. Dreh wie ein Rädele flink dich im Tanz!
    Fliegen die Zöpfele, wirbelt der Kranz.
    Didl dudl dadl schrum schrum schrum,
    lustig im Kreis herum:
    Dreh dich, mein Mädel, im festlichen Glanz!

3. Heute heißts lustig sein, morgen ists aus!
    Sinket der Lichter Schein, gehn wir nach Haus.
    Didl dudl dadl schrum schrum schrum,
    morgen mit viel Gebrumm
    fegt die Frau Wirtin den Tanzboden aus.

Worte: gegenüber der Melodie spätere Zudichtung;
Erstveröffentlichung in Clemens Neumanns "Spielmann", 9. Auflage, Mainz 1928
Weise: Takt 1-8 alte deutsche Pfeiferweise aus dem Elsaß,
veröffentlich in Jean-Baptiste Weckerlins "Cansons populaires d'Alsace", Paris 1883
Tom. II, S.82 unter dem Titel "Le coucou (Gügük im Häfele).
Die Originalmelodie lässt sich bis ins 14. Jh. zurückverfolgen.
Sie wurde bis 1730 von der Zunft der Pfeifer auf ihren Jahresversammlungen,
den sogenannten Pfeifertagen, gespielt



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