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 Mir ist ein schön brauns Maidelein
  
1. Mir ist ein schöns brauns Maidelein gefallen in meinen Sinn,
    Wollt Gott, ich sollt heint bei ihr sein, mein Trauern führ dahin.
    Kein Tag und Nacht hab ich kein Ruh, das schafft ihr schön Gestalt,
    ich weiß nit, was ich fürder tu, mein feins Lieb macht mich alt.

2. Dem Maidlein ich gerndienen wollt, wenn ich#s mir fügen könnt
    darumb hab ich der Neider viel, daß mir nicht wird vergunnt.
    Ich hoff, sie soll's erfahrn bald, wie ichs so treulich mein,
    auf Erd ich mir nichts wünschen wollt, denn sein bei ihr allein

3. Dem Madelein ich mein Treu versprich zu Ehren und anders nicht,
    als was doch gut und ehrlich ist, darnach ich mich stets richt
    Soll denn mein Treu verloren sein, kränkt mir mein Sinn und G'müt,
    ich hoff, sie soll's erfahren schier, mein Sach soll werden gut


 Worte und Weise: Volkslied aus dem 16. Jahrhunder.
Mit insgesamt fünf Strphen in Georg Forsters Sammlung
"Frische teutsch Liedlein III" Nürnberg 1549, enthalten



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