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 Schlafe Liebchen
  

1. Schlafe, Liebchen, weils auf Erden
    
Nun so still und einsam wird!
    Oben gehn die goldnen Herden,
    Für uns alle wacht der Hirt,
    Für uns alle, für uns alle Wacht der Hirt,
    Für uns alle wacht der Hirt.

2. Schlingend sich an Baum und Zweigen,
    In dein stilles Kämmerlein,
    Wie auf goldnen Leitern steigen,
    Diese Töne aus und ein.
    Diese Töne, diese Töne aus und ein.
    Diese Töne aus und ein.

3. Und der Töne Klang entführet
    Weit der buhlerische Wind,
    Und durch Schloß und Wand ihn spüret
    Träumend wohl das süße Kind.
    Träumend wohl, träumend wohl das süße Kind.
    Träumend wohl das süße Kind.

  Melodie: F. Mendelsohn-Bartholdy, 1829
J. von. Eichendorff; 1815


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