| 1. All mein Gedanken, die ich hab, die sind bei dir. Du auserwählter einger Trost, bleib stät bei mir. Du, du, du sollst an mich gedenken; hätt ich aller Wünsch Gewalt, von dir wollt ich nicht wenken. 2. Du auserwählter ein'ger Trost, gedenk daran! Mein Leib und Seel, das sollst du gar zu eigen han! Dein, dein, dein will ich ewig bleiben; du gibst Freud und hohen Mut, kannst all mein Leid vertreiben. 3. Du Allerliebst und Minniglich, du bist so zart, deinsgleichen wohl in allen Reich, die findt man hart. Bei dir, bei dir ist mein Verlangen. Nun ich von dir scheiden soll, so hältst du mich umfangen. |