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Als wir jüngst in Regensburg waren
 
1. Als wir jüngst in Regensburg waren,
    sind wir über den Strudel gefahren;
    da war'n viele Holden,
    die mitfahren wollten.
    I: Schwäbische, bayrische Dirndl, juchheirassa,
    muss der Schiffsmann fahren. :I

2. Und vom hohen Bergesschlosse
    kam auf stolzem, schwarzem Rosse
    adlig Fräulein Kunigund,
    wollt mitfahren über Strudels Grund.
    I: Schwäbische, bayrische Dirndl, juchheirassa,
    muss der Schiffsmann fahren. :I

3. Schiffsmann, lieber Schiffsmann mein,
    sollts denn so gefährlich sein?
    Schiffsmann, sag's mir ehrlich,
    ist's denn so gefährlich?
    I: Schwäbische, bayrische Dirndl, juchheirassa,
    muss der Schiffsmann fahren. :I

4. Wem der Myrtenkranz geblieben,
    landet froh und sicher drüben;
    wer ihn hat verloren,
    ist dem Tod erkoren.
    I: Schwäbische, bayrische Dirndl, juchheirassa,
    muss der Schiffsmann fahren. :I

5. Als sie auf die Mitt gekommen,
    kam ein großer Nix geschwommen,
    nahm das Fräulein Kunigund,
    fuhr mit ihr in des Strudels Grund.
    I: Schwäbische, bayrische Dirndl, juchheirassa,
    muss der Schiffsmann fahren. :I

6. Und ein Mädel von zwölf Jahren
    ist mit über den Strudel gefahren;
    wem! sie noch nicht lieben kunnt,
    fuhr sie sicher über Strudels Grund.
    I: Schwäbische, bayrische Dirndl, juchheirassa,
    muss der Schiffsmann fahren. :I

Worte und Weise: bayrisches Volkslied, seit 1750 bekannt



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