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Auf auf zum fröhlichen Jagen
  
1. Auf, auf, zum fröhlichen Jagen,auf in die grüne Heid!
    Es fängt schon an zu tagen,es ist die höchste Zeit!
    Die Vögel in den Wäldernsind schon vom Schlaf erwacht
    und haben auf den Felderndas Morgenlied vollbracht.

2. Frühmorgens, als der Jägerin'n grünen Wald 'nein kam,
    da sah er mit Vergnügen das schöne Wildbret an.
    Die Gamslein, Paar und Paare, sie kommen von weit her,
    die Rehe und die Hirschlein, das schöne Wildbret schwer.

3. Ein weibliches Gemüte hüllt sich in Federn ein,
    ein tapfres Jagdgeblüte muss nicht so träge sein.
    Drum lasst die Faulen liegen,gönnt ihnen ihre Ruh:
    Wir jagen mit Vergnügen dem dicken Walde zu.

4. Das edle Jägerlebenvergnüget meine Brust;
    dem Wilde nachzustreifen, ist meine höchste Lust.
    Wo Reh und Hirsche springen, wo Rohr und Büchse knallt,
    wo Jägerhörner klingen, da ist mein Aufenthalt.

Diese Weise geht auf ein französisches Jagdlied zurück. Sie wird seit dem
18. Jahrhundert mit diesem Text in Deutschland und Österreich gesungen
Worte: Gottfried Benjamin Hanke (1724)
Melodie um 1900 von Karl Liebleitner aufgezeichnet



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