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Das Schiff streicht durch die Wellen
 
1. Das Schiff streicht durch die Wellen, Fridolin.
    Vom Ost die Segel schwellen, Fridolin.
    Verschwunden ist der Strand
    In die Ferne; o wie gerne
    Wär' ich noch im Heimatland, |: Fridolin ! :|

2. Wenn wild die Wellen brausen, Fridolin !
    Und wenn die Stürme sausen, Fridolin !
    So denk ich nur an dich,
    Daß mir bliebe deine Liebe,
    Und kein Sturm erschüttert mich, |: Fridolin ! :|

3. Und wenn die Wellen rauschen, Fridolin !
    Wird sie am Ufer lauschen, Fridolin.
    O, dann eilt hin zu ihr!
    Sie zu grüßen, sie zu küssen
    Sagt ihr viel, recht viel von mir! |: Fridolin ! :|

4. Mag ich auf Wellen schwanken, Fridolin.
    Sind immer die Gedanken, Fridolin.
    Bei dir im Heimatland;
    Was ich singe, das erklinge
    Bis hinüber an den Strand! |: Fridolin ! :|

5. Ihr dunkelblauen Wogen, Fridolin.
    Wo kommt ihr hergozogen, Fridolin.
    Kommt ihr vom fernen Strand?
    Laßt sie rollen, denn sie sollen
    Noch zurück zum Heimatland! |: Fridolin ! :|

6. Was ich jetzt von fern muß singen, Fridolin. !
    Bald soll dir's näher klingen, Fridolin.
    Mein' Fahrt ist bald vorbei;
    Meine Lieder bring ich wieder
    Und mit ihnen meine Treu! |: Fridolin ! :|

Worte - Josef von Braßier 1820
Melodie - G. Batt. Peruchini



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