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Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht
  
1. Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht.
    Er fiel auf die zarten Blaublümelein
    Sie sind verwelket, verdorret.

2. Ein Jüngling hatte ein Mägdlein lieb
    Sie flohen gar heimlich von Hause fort;
    Es wußt's nicht Vater noch Mutter.

3. Sie sind gewandert hin und her
    Sie haben gehabt weder Glück noch Stern,
    Sie sind verdorben, gestorben

4. Auf ihrem Grab Blaublümlein blühn,
    Umschlingen sich zart wie sie im Grab,
    der Reif sie nicht welket, nicht dorret.

Worte: Vermutlich von Anton Florentin von Zuccalmaglio (1823)
Weise: nach dem elsässischen Volkslied "Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein" (1807)



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