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Ich hört' ein Sichlein rauschen
  
1. Ich hört ein Sichlein rauschen, wohl rauschen durch das Korn,
    ich hört ein feine Magd klagen, sie hätt' ihr Lieb verlorn,
    ich hört ein feine Magd klagen, sie hätt' ihr Lieb verlorn.

2. Laß rauschen, Lieb, laß rauschen! Ich acht nicht wie es geht,
    ich hab mir ein Buhlen erworben in Veil' und grünen Klee.
    ich hab mir ein Buhlen erworben in Veil' und grünen Klee.

3. Hast du ein Buhlen erworben in Veil' und grünen Klee.
    So steh ich hier alleine, tut meinem Herzen weh.
    So steh ich hier alleine, tut meinem Herzen weh.

Worte und Weise: Volkslied aus dem 16. Jh.,
in zahlreichen textlichen und melodischen Varianten überliefert.
Der früheste Nachweis des Liedes findet sich in der Rostocker Liederhandschrift aus dem
Jahre 1478 ( "Nu wol hen, lat ruschen"). Die vorliegende Melodie ist jüngeren Datums.
Sie wurde laut Friedlaender 1858 von Zuccalmaglio in Heidelberg aufgezeichnet



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