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Im Märzen der Bauer
  
1. Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt,
    Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand.
    Er pflüget den Boden, er egget und sät
    Und rührt seine Hände früh morgens und spät.

2. Die Bäu'rin, die Mägde, sie dürfen nicht ruh'n,
    Sie haben in Haus und Garten zu tun.
    Sie graben und rechen und singen ein Lied,
    Sie freu'n sich, wenn alles schön grünet und blüht.

3. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei,
    Da erntet der Bauer das duftende Heu.
    Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus,
    Im Winter da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

Worte und Weise: nach dem in Joseph Pommers "Liedebuch für die Deutsche in Österreich",
Wien 1884, aufgezeichneten Volksliedes aus Nordmähren.
Das Lied ist in verschiedenen textlichen Varianten bekannt.



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