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Jetzt gang i ans Brünnele
  
1. I: Jetzt gang i ans Brünnele, Trink aber net. :I
    I: Da such i mein herztausigen Schatz, find'n aber net. :I

2. I: Do lass i meine Äugele um und um gehen, :I
    I: Do sieh i mein herztausigen Schatz bei 'nem andern stehn. :I

3. I: Bei 'nem anderen stehn sehn, ach das tut weh. :I
    I: B'hüt di Gott, herztausiger Schatz, di b'sieh i nimmermeh?. :I

4. I: Jetzt kauf i mir Dinte-n und Fed'r und Papier :I
    I: und schreib mein?m herztausigen Schatz einen Abschiedsbrief. :I

5. I: Jetzt leg ich mich nieder aufs Heu und aufs Stroh; :I
    I: do fallet mir drei Rösele nieder in mein? Schoss. :I

6. I: Und diese drei Rösele sind blutig rot. :I
    I: Jetzt weiss i net: lebt mei Schatz, oder ist er tot ?. :I

Worte und Weise: Schwäbisches Volkslied aus dem Remstal
in der Fassung von Friedrich Silcher (1826)
Das Lied selbst ist seit 1780 auch aus Hessen bekannt



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