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Muß i denn zum Städtele hinaus
  
1. Muß i denn, muß i denn,
    zum Städtele 'naus, Städteie 'naus
    und du, mein Schatz, bleibst hier?
    Wenn i komm, wenn i komm,
    wenn i wiedrum komm, wiedrum komm,
    kehr i ein, mein Schatz bei dir!
    Kann i glei net aliweil bei dir sein, han i doch mein Freud an dir;
    wenn i komm, wenn i komm,
    wenn i wiedrum komm, wiedrum komm,
    kehr i ein, mein Schatz, bei dir!

2. Wie du weinst, wie du weinst,
    daß i wandere muß, wandere muß,
    wie wenn d'Lieb jetzt wär vorbei!
    Sind au drauß, sind au drauß
    der Mädele viel, Mädele viel,
    lieber Schatz, i bleib dir treu.
    Denk du net, wenn i ne andre seh, no sei mein' Lieb vorbei!
    Sind au drauß, sind au drauß
    der Mädele viel, Mädele viel,
    lieber Schatz, i bleib dir treu.

3. Übers Jahr, übers Jahr,
    wenn me Träubele schneid't, Träubele schneid't,
    stell i hier mi wiedrum ein.
    Bin i dann, bin i dann
    dein Schätzele noch, Schätzele noch,
    so soll die Hochzeit sein.
    Übers Jahr, da ist mein Zeit vorbei,
    da g'hör i mein und dein.
    Bin i dann, bin i dann
    dein Schätzele noch, Schätzele noch,
    so soll die Hochzeit sein.

Worte: Strophe 1: schwäbisches Volkslied,
Stroph 2 und 3: Heinrich Wagner (1824)
Weise: aus dem Remstal



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