| 1. Von dem Berge zu den Hügeln, Niederab das Tal entlang, Da erklingt es wie von Flügeln, Da bewegt sich's wie Gesang; Und dem unbedingten Triebe Folget Freude, folget Rat; |: Und dein Streben, sei's in Liebe, Und dein Leben sei die Tat!, :| 2. Denn die Bande sind zerrissen, Das Vertrauen ist verletzt; Kann ich sagen, kann ich wissen, Welchem Zufall ausgesetzt Ich nun scheiden, ich nun wandern, Wie die Witwe trauervoll, |: Statt dem einen, mit dem andern Fort und fort mich wenden soll! :| 3. Bleibe nicht am Boden heften, Frisch gewagt und frisch hinaus! Kopf und Arm mit heitern Kräften, Überall sind sie zu Haus; Wo wir uns der Sonne freuen, Sind wir jede Sorge los. |: Daß wir uns in ihr zerstreuen, Darum ist die Welt so groß. :| |