zurück
  
 Von dem Berge zu den Hügeln
(
Wanderlied)
  
1. Von dem Berge zu den Hügeln,
    Niederab das Tal entlang,
    Da erklingt es wie von Flügeln,
    Da bewegt sich's wie Gesang;
    Und dem unbedingten Triebe
    Folget Freude, folget Rat;
    |: Und dein Streben, sei's in Liebe,
    Und dein Leben sei die Tat!, :|

2. Denn die Bande sind zerrissen,
    Das Vertrauen ist verletzt;
    Kann ich sagen, kann ich wissen,
    Welchem Zufall ausgesetzt
    Ich nun scheiden, ich nun wandern,
    Wie die Witwe trauervoll,
    |: Statt dem einen, mit dem andern
    Fort und fort mich wenden soll! :|

3. Bleibe nicht am Boden heften,
    Frisch gewagt und frisch hinaus!
    Kopf und Arm mit heitern Kräften,
    Überall sind sie zu Haus;
    Wo wir uns der Sonne freuen,
    Sind wir jede Sorge los.
    |: Daß wir uns in ihr zerstreuen,
    Darum ist die Welt so groß. :|

 Text - Johann Wolfgang von Goethe
Melodie - P. Staake



zurück

                                                 

Achtung: Diese Seite ist Bestandteil eines Framesets !
Sollte sich diese Seite außerhalb oder in einem fremden Frame befinden,
 klicken Sie hier ! !