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Wem Gott will rechte Gunst erweisen
  
1. Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
    den schickt er in die weite Welt,
    dem will er seine Wunder weisen
    in Berg und Tal und Strom und Feld.

2. Die Bächlein von den Bergen springen,
    die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
    was sollt' ich nicht mit ihnen singen
    aus voller Kehl und frischer Brust.

3. Den lieben Gott laß ich nur walten;
    der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
    und Erd' und Himmel will erhalten,
    hat auch mein Sach' aufs Best' bestellt.

Worte: Joseph von Eichendorf (1826)
Weise: Theodor Fröhlich (1835)



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