zurück

Wenn ich ein Vöglein wär
   
1. Wenn ich ein Vöglein wär'
    und auch zwei Flüglein hätt,
    flög' ich zu dir.
    I: Weil's aber nicht kann sein :I
    bleib' ich allhier.

2. Es vergeht kein' Stund' in der Nacht,
    da nicht mein Herz erwacht
    und an dich denkt,
    I: wie du mir viel tausendmal :I
    dein Herz geschenkt

3. Bin ich gleich weil von dir,
    bin ich doch im Traum bei dir
    Und red' mit mir.
    I: Wenn ich erwachen tu', :I
    bin ich allein

4. Wenn's die Leut nicht haben wolln,
    daß wir uns lieben solln,
    so gute Nacht !
    I: Ob's gleich die Leut verdrießt, :I
    lieb ich dich doch

Friedrich Stromberg

    Wär' ich ein Brünnlein klar,
    Böt' ich dir Kühlung dar,
    Frischen Genuß,
    Nahte dein Mund sich mir,
    Quöll' ich zur Liebe dir,
    Weich wie ein Kuß.

    Wär' ich ein Röslein fein,
    Möcht' ich recht duftend sein,
    Duften für dich.
    Ich mich nicht wehren wollt',
    Dörnen nicht stechen sollt'
    Pflückest du mich

Melodie - in den "Liedern mit Melodien zum Gebrauch der Loge", Halle 1784.
Vermutlich von Johann Friedrich Reichardt
An den Beginn erinnert die Arie der Zerline im "Don Juan" 1787,
"Wenn du fein fromm bist" von W.A.M. der bekanntlich Freimaurer war.
Text - in Joh. Gottfried Herders "Stimme der Völker in Liedern" , Leipzig 1778.
Die 3. Strophe gleicht der 2. Strophe des auf einem
Flugblatt von 1757 gedruckten Volksliedes "Mag ich reden oder schweigen still"


zurück

                                                 

Achtung: Diese Seite ist Bestandteil eines Framesets !
Sollte sich diese Seite außerhalb oder in einem fremden Frame befinden,
 klicken Sie hier ! !