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Nun komm, der Heiden Heiland
  
1. Nun komm, der Heiden Heiland,
    der Jungfrauen Kind erkannt,
    daß sich wunder alle Welt,
    Gott solch Geburt ihm bestellt.

2. Er ging aus der Kammer sein,
    dem königlichen Saal so rein,
    Gott von Art und Mensch ein Held;
    sein Weg er zu laufen eilt.

3. Sein Lauf kam vom Vater her
    und kehrt wieder zum Vater,
    fuhr hinunter zu der Höll
    und wieder zu Gottes Stuhl.

4. "Dein Krippen glänzt hell und klar,
    die Nacht gibt ein neu Licht dar.
    Dunkel muß nicht kommen drein,
    der Glaub bleibt immer im Schein."

5. Lob sei Gott, dem Vater, g'tan;
    Lob sei Gott sein'm ein'gen Sohn,
    Lob sei Gott, dem Heil'gen Geist,
    immer und in Ewigkeit.

Nach dem altkirchlichen Hymnus "Veni redemptor gentium" (4 Jhd.)



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